Die Feldherrschaftler
Steg

Uns, "Die Feldherrschaftler", kann man im Grunde als eine Ansammlung ehemaliger Provinzler und Landeier in anhaltender Feierlaune bezeichnen. Die meisten kennen sich noch von Sandkästen, Schulhöfen und schließlich auch intensiven Gelagen aus aufmüpfigen Wachstumsphasen. Oft wurde dem gepflegten Schwoof zu handgemachter Mucke in märkischen Jugendclubs gefrönt, natürlich alles selbst und nicht selten unter erschwerten Bedingungen - durch drohende Repressalien haarloser Stiefelträger - organisiert. Und auch später, als es die Meute nach Berlin, Bremen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und sonst wohin verstreut hatte, kam man doch beizeiten zusammen, um diverse Soirees - sei es im hermetisch abgeschirmten Raum oder aber draußen am Grill - zu veranstalten. Erwähnt seien an dieser Stelle nur die berüchtigte Halloween-Fete, die Weihnachtsjam oder die schönen UNKUL-Sommerfeste im Klanggarten.

Fahnen

Kurzum: Man kennt sich schon länger und plant, Spieltrieb und Tatendrang auch fortan produktiv zu nutzen. Dabei haben alle Feldherrschaftler und Feldherrschaftlerinnen - seien es Studierte oder Bauernschlaue, Hedonisten oder Politikusse - ein Ziel gemein: Raus aus der Stadt - weg vom Computer - rauf auf den Acker!

Unser Credo ist die kulturelle (R)Evolution aus dem Nichts, das heißt: philosophieren, organisieren, konstruieren, dekorieren >> AMÜSIEREN! Ob handfestes Handwerk oder fachchinesische Fachsimpelei, jeder Feldherrschaftler leistet seinen Beitrag und mittlerweile hat auch der Letzte kapiert, wieviel Arbeit in der Feierei steckt. Auf die Schulter geklopft werden kann sich selbstredend erst, wenn auch die Auswertung lange nach dem Festakt vonstattengegangen ist, wir also schon mit einem Fuß im nächsten Jahr stehen. Wie dem auch sei, vom 20. bis 22. August 2010 werden wir mal wieder die Feldherrschaft an uns reißen!